Thomas Jäkel

Theater. Theater? Theater!

Sorgen ums Netz - ACTA

Stopt ACTA-Logo von stop-acta.info CC-BY 2.5 Switzerland Eigentlich ist das kein Thema für einen Theaterblog - anderer seits geht es uns alle an. Denn das Internet bedeutet unter anderem Freiheit an Information, Meinungsäußerung und Kommunikation. Wir Kunst- und Kulturschaffenden sind in besonderem Maße aufgefordert, auf diese Güter aufzupassen, denn wir werden die ersten sein, die darunter leiden…

Worum geht es? Es geht um ACTA, ein als Handelsabkommen getarnte Vereinbarung zum Schutz von Rechten, die eine unermäßliche Gefahr für uns darstellt. Ich kann das hier nicht so gut zusammenfassen und empfehle den Wikipedia-Artikel zu ACTA sowie dieses Video - es bringt das Wichtigste auf den Punkt.

 

Wer noch mehr lesen will, dem empfehle ich die Artikel von Netzpolitik.org unter dem Tag #acta.

Was kann man tun? Öffenltichkeit herstellen, Aufregung erzeugen, Politiker anschreiben, es auf die Bühnen tragen, in Facebook werfen und was Euch noch so einfällt.

Werbematerial, Infos und vieles mehr auch unter: www.stopp-acta.info

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FrequenzKultur: Sören Fenner im Interview

Logo FrequenzKulturIn der letzten Ausgabe von FrequenzKultur sprachen Stephan Ziron und ich mit Sören Fenner, dem Betreiber von Theaterjobs.de und Theaterblogs.de. Es ist ein sehr spannendes und interessantes Interview geworden. Wir sprachen über Sörens Kariere, sehr viel über Musicals, die Idee zu Theaterjobs.de und Theaterblogs sowie seine politische Arbeit.

Absolut hörenswert, wie ich finde. Danke an Sören.

Link zum Artikel mit den Links zu den Themen.

Hier schon mal zum Reinhören (1:51 Std - 101 MB):

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Video: Dave Morris - The Way of Improvisation

Dave Morris aus Victoria in Kannada traf ich im letzten Jahr auf dem Internationalen Improvisationstheater Festival der Gorillas in Berlin. Wir führten ein sehr schönes Interview - was leider noch immer unveröffentlicht ist. Ein sehr angenehmer und wunderbarer Improvisierer, was er nicht zu letzt auf der Bühne bewiesen hat.

Im folgenden Video spricht er über den Weg der Improvisation und macht darin die Grundzüge sehr knapp und witzig deutlich.

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Impro im Podcast - FrequenzImpro

Logo von FrequenzImproBereits im letztem Jahr hat ein Projekt begonnen, dass sich auch mit improvisierten Theater beschäftigt. FrequenzImpro ist ein Podcastprojekt, dass sich rund um das Thema Improvisation rangt. Konzepiert wurde es von Stephan Ziron und mir und bisher immer sprechkräftig mit dabei war Georg Weisfeld. Idee des Podcasts ist es, die verschiedenen Bereiche des improvisierten Theaters in kurzen Folgen (rund 20 Minuten) zu beschreiben und in einer Diskussion zu umreißen. Die bisherigen 5 Folgen sind unter dem Dach von Frequenz9 erschienen:

Folge 1: Was ist Improvisation?

Folge 2: Improtheaterformen und Geschichte

Folge 3: Formate, Show & Langform

Folge 4: Figuren

Folge 5: Superszene

Es sind 2012 noch eine ganze Menge neuer Folgen geplant, so dass es sich für Interessierte lohnt ein iTunes-Abo zu setzen. ;-)

Ich für meinen Teil freue mich, dass wir jetzt wieder regelmäßig ans Podcasten gehen!

Und wer gleich mal reinhören möchte, hier Folge 1:

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WIR gegen UNS - Impro im Studiclub am 18.01.2012

Ach, dass Semseter ist schon fast wieder vorbei… Na fast… Bevor es für die StudentInnen der HNEE in die Prüfungszeit geht, spielt die Freie Studentenbühne Eberswalde ein letztes Mal in diesem Semester im Studentenclub auf. Diesmal gibt es ein Match, wobei WIR gegen UNS spielen…

Plakat zur Begegnung von WIR vs UNS 

Mehr als dies, kann man über den Abend nicht sagen, denn es wird wieder improvisiert nach den Vorgaben des Publikums. Der kleine große Unterschied ist einfach, dass die Zuschauer Punkte vergeben dürfen - und welche Mannschaft am Ende die meisten Punkte hat, darf als Sieger nach Hause gehen. Das klingt zwar nach hartem Wettkampf, aber WIR gönnen UNS auf alle Fälle den Sieg und UNS würde es freuen, wenn WIR gewinnen.

In dem Sinne - WIR sehen UNS.

Wo: Studentenclub Eberswlade -  Schicklerstraße 1 16225 Eberswalde
Wann: 18. Januar 2012, 20:30
Wie viel: nix - aber gern eine Spende am Ende

 

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Beispiele für Filmgenre auf openculture.com

Durch einen Blogpost bin ich auf die Webseite openculture.com aufmerksam geworden. Sie enthält nach eigenen Angaben Links zu über 435 Filmen, Audiobüchern, Büchern, wissenschaftlichen Videos und vielem mehr. Das Meiste ist frei und kostenlos anschaubar, z.B. in voller Länge auf Youtube - und/aber in Englisch.

Besonders interessant für diejenigen die an Genren interessiert sind, sollten die folgenden Kategorien sein:

Free Film Noir

Free John Wayne Movies

Free Orsen Welles Films

Free Hitchcock Films

Viel Spaß!

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FrequenzKultur: Folge 10 - Rückblick, Einblick, Ausblick

Logo FrequenzKulturDie letzte Folge von FrequenzKultur in diesem Jahr heißt: Rückblick, Einblick, Ausblick. Wir hatten diesmal Claudia Maurer aka. Der leere Raum dabei. Spannend war die Idee von Claudia im nächsten Jahr ein BarCamp für Bühnenschaffende zu organisieren. Es wird uns also wohl nicht langweilig werden. Aber hört am besten selbst:

http://frequenz9.blogspot.com/2011/12/frequenzkultur-folge-10-ruckblick.html

Über Kommentare würde ich mich freuen - hier wie da!

Ach ja: Wir sind auch über Twitter und Facebook verfolgbar:

Twitter

Facebook

 

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Liebe Theaterblogger ich muss Euch wohl verlassen

Liebes Team von Theaterblogs - ich mag sehr Euer Portal und die Gemeinschaft, die Ihr geschaffen habt. Über Theaterblogs habe ich auch einige tolle Leute kennengelernt, mit denen sich sogar Kontakte, Zusammenarbeit und Freundschaften ergeben haben. Aber ich ertrage langsam die Software nicht mehr!

Pushkin farewell to the seaDas kommende Jahr soll für mich in vieler Hinsicht ein Neuanfang werden, ein Durchstarten um endlich weiter voran zu kommen und dazu benötige ich eine Homepage - gern ein Blog, am liebsten ein Theaterblog. Aber es geht nicht mehr! Wordpress hat sich in den letzten Jahren so viel weiter entwickelt. Es gibt eine schier endlose Anzahl von Plugins, für fast jede Nutzanwendung, doch sie sind bei Euch nicht verfügbar - ich verstehe auch die Gründe, aber ohne Einbettungen zu Twitter, Flattr und so vielem anderem will kann ich nicht mehr leben!

Das für mich aber entscheidend Schlimmste ist, dass ich Theaterblogs nicht von meinem Telefon aus benutzen kann. Es ist nur ein buckliger BlackBerry, aber selbst für ihn gibt es eine Wordpress-App. Da Ihr die Schnittstelle aber nicht freigeschaltet habt, geht es nicht! Meine tägliche Blogbetreuung setzt voll auf den mobilen Zugang für Wordpress - es geht auch garnicht mehr anders!

Ihr hattet im Sommer aufgerufen, Euch Vorschläge zur Verbesserung von Theaterblogs.de zu unterbreiten. Am 23. Juni schrieb ich Renate, welche die Hilfe von Euch betreut, folgende E-Mail, auf die ich auch eine freundliche Antwort erhielt:

Hallo Renate,

ich will Dir schon seit Wochen schreiben, finde aber nicht die Zeit, all das zusammenzufügen, was ich gern vorschlagen würde. Bis wann wollt Ihr denn die Sammlung der Vorschläge zur Verbesseung von Theaterblogs haben? Oder bin ich schon zuspät.

Ich gebe Dir hier mal schnell ein paar Stichpunkte, die es aber auszuführen glit:

- einfacherer & informativerer Veranstaltungskalender
- Möglichkeit der Fernbearbeitung
- Plugin für Twitter und Facebook
- Flattr Integration
- mehr anpassbare Templates, z.B. the Atahualpa Theme by BytesForAll

Das nur in Kürze und wenn Du mir einen Termin sagst, dann würde ich auch versuchen bis dahin meine Wünsche zu konkretisieren!

Beste Grüße

Leider ist seit der netten Antwort nichts geschehen. Schade, sehr schade. Woran liegt es?

Allein der alten Zeiten wegen würde ich gern noch Kraft und Zeit in Theaterblogs stecken. Aber vielleicht wollt ihr das Projekt auch sterben lassen? Ja? Dann sagt es bitte, damit ich mich nach etwas Neuem umsehen kann.

Ich mag Theaterblogs.de!
Ich mag die Idee!
Ich mag die Leute hier!
Aber ich mag es bald nicht mehr es benutzen!

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Nein, ich habe Ja gesagt - Regeln beim Impro

Regeln sind etwas tolles, man kann sich an sie halten oder sie brechen. Sie geben uns Richtung und helfen schnell Entscheidungen zu treffen. Aber es sollten gute Regeln sein.

Gestern wurden mir von einer Improvisiererin 4 Regeln mitgebracht, die Sie auf einem Seminar* ins Merkheft dirktiert bekommen hatte. Es seinen die vier unumstößlichen Regeln des Improvisationstheaters. Ein klein wenig stolz hat mich gemacht, dass durch meinen Unterricht die "Regeln" gleich als schräg erkannt wurden. Aber erst einmal DIE 4 Regeln, was man beim Improvisieren zu befolgen hat:

1. Nicht "Nein" sagen.

2. Kein Konjunktiv verwenden.

3. Keine Suggestivfragen verwenden.

4. "Geschenke" des Spielpartners immer annehmen.

Ich will mich hier erst einmal nur über Sinn und Unsinn von Regel 1 auslassen - die anderen bearbeite ich vielleicht ein anderes Mal.

Die erste Regel ist die klassische "Sag Ja-Regel". Aber sowohl als Ja, wie auch als Nein-Regel muss sie richtig erklärt werden. Man soll zu den Angeboten des Spielpartners Ja sagen, aber dazu nicht im Umkehrschluss seiner Rolle das Wort Nein verbieten (Angeblich wurde auf Nachfrage behauptet, das Wort Nein sei beim Impro verboten… Ich hörte solche Aussagen leider auch schon.).

Heut fiel mir endlich dass passende Beispiel ein, um es zu verdeutlichen. Keith Jonstone beschreibt das Ja sagen als den Beginn großer Abendteuer. Wenn ich nicht Ja sage, auf die Frage: "Willst Du in der Achterbahn der Abendteuer mitfahren?", bleibe ich auf dem Bahnsteig stehen und komme nicht mit. Soweit so richtig. Doch was ist, wenn mich nach der ersten Runde der Zugfüherer fragt: "Willst Du aus der Achterbahn der Abendteuer aussteigen?", dann katapultiert mich ein Ja auch wieder auf den Bahnsteig.

Also liebe Improspieler, bitte ins Merkheft eintragen: Ein Ja, kann genau so ein Nein sein! Paradox, nicht wahr?

Sleeping Beauty; Darstellung von Alexander Zick (1845 - 1907) cc WikimediaWie gerade erwähnt, sollen wir aber zu den Angeboten des Spielpartners Ja sagen. Wenn also ein Mitspieler als der böse Hexenmeister, König, Stiefmutter oder wer auch immer, zu mir sagt: "Niemals darfst Du durch diese Tür gehen!", heißt dies für mich im Umkehrschluss: Versuche alles, um durch diese Tür zu gelangen. Denn sage ich als Rolle ehrlich Ja, endet an dieser Stelle die Szene, die gar eine Langform sein kann. Dann gibt es keine Heldenreise, Dornröschen sticht sich nicht an der Spindel, die Königstochter heiratet den ersten Freier und nicht Drosselbart, Schneewittchen bleibt in der Küche sitzen und so weiter. Das Übertreten von Verboten löst ganz oft tolle Geschichten aus, wenn die Rolle Nein aber der Spieler Ja zum Angebot sagt.

Deshalb liebe Lehrer und Trainer, die ihr Improvisation unterrichtet: Bitte erklärt die "Sag-Ja-Regel" oder "Nicht-Nein-Regel" richtig! Aber wie ich Euch kenne, habt ihr dazu jetzt schon Ja (Nicht Nein) gesagt.

*Ich werde an dieser Stelle ganz bewußt keine Namen nennen. Ich bin sicher, dass hier nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt wurde.

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Bezahl einen Blogger

Heute ist der von Flattr ausgerufene Pay A Blogger Day. Ich finde die Idee gut und denke, dass es richtig ist, den Menschen, deren Blogs wir täglich lesen etwas zurückzugeben. Für mich ist Flattr.com die beste Möglichkeit etwas Kleingeld denen zukommen zu lassen, die "mein" Internet bereichern. Welchen Blogger oder welche Bloggerin würdet Ihr am liebsten mal etwas zurück geben. (Vorschläge gern in die Kommentare.)

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